Acht Monate mussten wir auf diesen Abend warten: Eigentlich sollte Nina Chuba schon am 3. November 2025 in der Dortmunder Westfalenhalle spielen, musste damals aber kurzfristig krankheitsbedingt absagen. Am 1. Juli 2026 war es endlich so weit. Nachholtermin, ausverkaufte Halle, Sommerabend im Pott. Und was sollen wir sagen: Das Warten hat sich gelohnt!
WizTheMc heizt ein
Als Support brachte WizTheMc mit seinem Sound irgendwo zwischen Indie-Pop und Afrobeats die ersten Hände nach oben. Spätestens bei seinem Hit „Show Me Love“ sang die halbe Halle mit. Ein richtig sympathischer Auftakt.
Mega Energie von der ersten Minute
Um 20 Uhr ging dann das Licht aus, und Nina Chuba legte los, als hätte sie die acht Monate Wartezeit persönlich wiedergutmachen wollen. Rund 25 Songs spielte sie an diesem Abend, und von der ersten Minute an war da diese unglaubliche Energie: Nina, ihre Tänzerinnen und die Band lieferten eine Show ab, die man in dieser Perfektion im deutschsprachigen Raum selten sieht.
Gemütliches Sitzen war übrigens keine Option: Schon nach den ersten Songs forderte Nina die Fans auf den Tribünen mit einem Augenzwinkern auf, sich gefälligst hinzustellen, wir seien hier schließlich auf einem Konzert! Gesagt, getan: Ab da stand die komplette Westfalenhalle.
Auch die Bühne selbst war ein Highlight: Ein langer Steg zog sich mitten in die Menge, dazu eine Schwebebühne, mit der Nina über ihre Fans hinwegfuhr. Näher dran geht kaum. Und Konfetti? Davon gab es reichlich. Die Westfalenhalle sah zwischendurch aus wie ein einziger bunter Sommerregen.
Alle Hits, und die ganze Halle singt
Gespielt wurde alles, was das Herz begehrt: „Wildberry Lillet“, „NINA“, „Jeeep“, „Malediven“, „Kilimanjaro“, „Wenn das Liebe ist“. Die Setlist war ein Best-of, und das Dortmunder Publikum war beeindruckend textsicher. Bei den großen Hits hat man Ninas Stimme zeitweise kaum noch gehört, weil die ganze Halle mitsang.
Zwischendurch wurde es auch ruhig und emotional: „Nicht allein“ am Klavier und ein akustisches „Unsicher“ sorgten für Gänsehautmomente, in denen man eine Stecknadel hätte fallen hören können.
Und dann war da noch „Rage Girl“: Stichflammen, Feiereinlagen, komplette Eskalation. Bei der Sommerhitze in der Halle war das ehrlich gesagt fast schon zu viel des Guten, aber genau deshalb auch so cool. Wer da noch trockene Klamotten hatte, hat etwas falsch gemacht.
Nina Chuba hat in Dortmund bewiesen, warum sie gerade zu den spannendsten Live-Acts Deutschlands gehört: eine Produktion, die sich vor den ganz großen Pop-Shows nicht verstecken muss, eine Künstlerin mit unfassbarer Energie und ein Publikum, das jede Sekunde mitgefeiert hat. Wie lange und wie laut die Halle am Ende nach Zugaben gerufen hat, sagte eigentlich alles.
Verpasst? Die Sommershows 2026 laufen noch!
Die gute Nachricht für alle, die nicht dabei waren: Dortmund war erst der Auftakt, Ninas Sommershows 2026 laufen noch bis Mitte September. Und das nächste Highlight für uns im Pott steht schon fest: Am 28. August 2026 spielt Nina Chuba open air am Seaside Beach Baldeney in Essen. Ein Konzert direkt am Baldeneysee, mehr Sommer geht kaum! Daneben stehen unter anderem noch Termine in Bielefeld, Bremen, Hamburg, Hannover und Berlin an.
Unser Tipp: Nicht zu lange überlegen, denn wie schnell bei Nina „ausverkauft“ auf den Tickets steht, haben wir in Dortmund ja gesehen.
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